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Innovative Lehre - Entscheidungsprozesse aus der Nähe erleben

Ein Markenzeichen der Kölner Politikwissenschaft liegt in einem innovativen Lehrprogramm, welches die Studierenden frühzeitig an reale Entscheidungsprozesse heranführt und sie dabei befähigt, eigene Zugänge aufzubauen.

Lehrprojekte der Kölner Politikwissenschaft

Gastwissenschaftler: Im Sommersemester 2019 begrüßt das Institut zwei Gastwissenschaftler, die jeweils eine Lehrveranstaltung im MA Political Science anbieten werden.

Im Mai 2019 wird Professor Leonardo Bacchini vom Department of Political Science der McGill University, Kanada, am CCCP zu Gast sein. Er ist ein ausgewiesener Experte im Bereich der internationalen Politik und internationalen politischen Ökonomie und bietet ein Blockseminar “The Political Economy of International Organizations” an. 
Professor Marcus Kreuzer hält sich im Juli 2019 am CCCP auf. Er ist Direktor des Departement of Political Science an der Villanova University, Pennsylvania, USA. Als Experte für Case Studies und historische Analysen zu Parteiensystemen bietet er einen Kurs für Masterstudierende und Doktoranden zum Thema "Comparative Historical Analysis: How to Use Time to the Study the Past" an.

PROTEUS: PROTEUS ist ein Projekt zur Verbesserung der Qualität der Lehre. Ziel des Kursangebots ist der Erwerb einer Zusatzqualifikation in Recht und Politik des EU-Systems und die Erprobung neuer Formen der Lehre und des Lernens durch die Studierenden. Insgesamt besteht PROTEUS aus einem vorbereitenden interdisziplinären Kursprogramm, gemeinsamen Studienreisen (zumeist nach Brüssel, Luxemburg und/oder Paris), multinationalem Teamwork zur Vorbereitung der Abschlusskonferenz, einer Verhandlungssimulation in englischer Sprache sowie begleitenden Seminarsitzungen an den beteiligten Hochschulen. Weitere Informationen

NRW debattiert Europa: Ein Projekt von sechs landesweiten Universitäten in NRW neben der Universität zu Köln, bei dem Bachelor- als auch Masterstudierende die Möglichkeit erhalten, über die Zukunft Europas zu reflektieren und diskutieren. In verschiedenen Debattierstilen werden dabei zum Beispiel folgende Themen rund um Europa erörtert: Stellt die wachsende Anzahl an Mitgliedsstaaten mit den neuen perspektivischen Beitrittskandidaten die Europäische Union vor Effizienzprobleme? Sollte die Europäische Union die sich eventuell abspaltenden autonomen Regionen wie etwa Katalonien oder Südtirol aufnehmen? Ist es wirklich realistisch, dass der Euro in ferner Zukunft in allen Mitgliedsstaaten ein offizielles Zahlungsmittel sein wird? Braucht es neben dem Euro auch eine einheitliche Steuer-, Sozial- und Arbeitsmarkpolitik? Braucht Europa eine Amts- und Arbeitssprache, oder soll es weiterhin ein nebeneinander von 24 Amts- und Arbeitssprachen geben? Wie kann sich Europa stärker in die Entwicklungszusammenarbeit engagieren? Neben diesen und weiteren inhaltlichen Fragen lernen die Studierende ebenso Argumente, als auch eine Argumentations- und Diskussionsstrategie zu erarbeiten, um anschließend möglichst überzeugend und plausibel argumentieren zu können. nrwdebattierteuropa

Lehrpreis der WiSo-Fakultät: Dr. Michael Schwan, Postdoktorand am CCCP (Lehrstuhl Prof. Christine Trampusch) ist für seinen Bachelor-Kurs “Die Politische Ökonomie der Bundesrepublik Deutschland” aus dem Sommersemester 2018 mit dem Junior-Lehrpreis der WiSo-Fakultät ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt die Umsetzung exzellenter Lehre.

Prof. Dr. Klemens Fischer (Lehrstuhl Prof. Jäger) hat für sein Seminar "Außen- und Sicherheitspolitik im Vergleich: EU - USA - Russland - China" (Modul Bachelorseminar Außenpolitik) den Lehrpreis der Fakultät für das SoSe 2015 erhalten. Der Preis wurde 2015 erstmalig vergeben und beruht auf der fakultätsweiten Evaluierung aller Lehrveranstaltungen durch die Studierenden.