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Innovative Lehre - Entscheidungsprozesse aus der Nähe erleben

Ein Markenzeichen der Kölner Politikwissenschaft liegt in einem innovativen Lehrprogramm, welches die Studierenden frühzeitig an reale Entscheidungsprozesse heranführt und sie dabei befähigt, eigene Zugänge aufzubauen.

Lehrprojekte der Kölner Politikwissenschaft

PROTEUS: PROTEUS ist ein Projekt zur Verbesserung der Qualität der Lehre. Ziel des Kursangebots ist der Erwerb einer Zusatzqualifikation in Recht und Politik des EU-Systems und die Erprobung neuer Formen der Lehre und des Lernens durch die Studierenden. Insgesamt besteht PROTEUS aus einem vorbereitenden interdisziplinären Kursprogramm, gemeinsamen Studienreisen (zumeist nach Brüssel, Luxemburg und/oder Paris), multinationalem Teamwork zur Vorbereitung der Abschlusskonferenz, einer Verhandlungssimulation in englischer Sprache sowie begleitenden Seminarsitzungen an den beteiligten Hochschulen. Weitere Informationen

NRW debattiert Europa: Ein Projekt von sechs landesweiten Universitäten in NRW neben der Universität zu Köln, bei dem Bachelor- als auch Masterstudierende die Möglichkeit erhalten, über die Zukunft Europas zu reflektieren und diskutieren. In verschiedenen Debattierstilen werden dabei zum Beispiel folgende Themen rund um Europa erörtert: Stellt die wachsende Anzahl an Mitgliedsstaaten mit den neuen perspektivischen Beitrittskandidaten die Europäische Union vor Effizienzprobleme? Sollte die Europäische Union die sich eventuell abspaltenden autonomen Regionen wie etwa Katalonien oder Südtirol aufnehmen? Ist es wirklich realistisch, dass der Euro in ferner Zukunft in allen Mitgliedsstaaten ein offizielles Zahlungsmittel sein wird? Braucht es neben dem Euro auch eine einheitliche Steuer-, Sozial- und Arbeitsmarkpolitik? Braucht Europa eine Amts- und Arbeitssprache, oder soll es weiterhin ein nebeneinander von 24 Amts- und Arbeitssprachen geben? Wie kann sich Europa stärker in die Entwicklungszusammenarbeit engagieren? Neben diesen und weiteren inhaltlichen Fragen lernen die Studierende ebenso Argumente, als auch eine Argumentations- und Diskussionsstrategie zu erarbeiten, um anschließend möglichst überzeugend und plausibel argumentieren zu können. nrwdebattierteuropa

Lehrpreis der WiSo-Fakultät: Prof. Dr. Klemens Fischer (Lehrstuhl Prof. Jäger) hat für sein Seminar "Außen- und Sicherheitspolitik im Vergleich: EU - USA - Russland - China" (Modul Bachelorseminar Außenpolitik) den Lehrpreis der Fakultät für das SoSe 2015 erhalten. Der Preis wurde 2015 erstmalig vergeben und beruht auf der fakultätsweiten Evaluierung aller Lehrveranstaltungen durch die Studierenden.

Orientierung und Reflexion - Eine Dialogwerkstatt: Seit dem Wintersemester 2015/16 bietet der Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte unter der Leitung von Herrn Prof. Leidhold das Modul  "Orientierung und Reflexion - eine Dialogwerkstatt" an. In dem neuartigen Lehr- und Lernkonzept setzen sich Studierende aller Fakultäten mit zentralen Grundbegriffen der Moderne auseinander. Im wöchentlichen Wechsel finden Input-Dialoge und Lektüre statt. Insgesamt setzen sich die Studierenden über 4 Wochen mit einem Begriff auseinander, getreu dem Motto "Lernen durch Verstehen". Maßgeblich für das Projekt ist seine "Bottom-Up Struktur": Es wurde von Doktoranden des Lehrstuhls konzipiert, die auch für die Umsetzung verantwortlich sind (Claudius Mandel im WS 2015/16, Paula Scholemann im SoSe 2016) und die Auswahl der Themen fand nach einer Befragung von 250 Studierenden statt, um deren Perspektive in den Mittelpunkt zu stellen. BA-Studierende können mit dieser Veranstaltungen Leistungspunkte im Rahmen des Studium Integrale erwerben.