Innovative Lehre - Entscheidungsprozesse aus der Nähe erleben

Ein Markenzeichen der Kölner Politikwissenschaft liegt in einem innovativen Lehrprogramm, das die Studierenden frühzeitig an reale Entscheidungsprozesse heranführt und sie dabei befähigt, eigene Zugänge aufzubauen.

Lehrprojekte der Kölner Politikwissenschaft

PROTEUS: PROTEUS ist ein Projekt zur Verbesserung der Qualität der Lehre. Ziel des Kursangebots ist der Erwerb einer Zusatzqualifikation in Recht und Politik des EU-Systems und die Erprobung neuer Formen der Lehre und des Lernens durch die Studierenden. Insgesamt besteht PROTEUS aus einem vorbereitenden interdisziplinären Kursprogramm, gemeinsamen Studienreisen (zumeist nach Brüssel, Luxemburg und/oder Paris), multinationalem Teamwork zur Vorbereitung der Abschlusskonferenz, einer Verhandlungssimulation in englischer Sprache sowie begleitenden Seminarsitzungen an den beteiligten Hochschulen.  Weitere Informationen

Europe at Work: Das Projekt 'Europe at Work', das sich mit dem politischen Mehrebenensystem der Europäischen Union beschäftigt, bietet den in- und ausländischen Studierenden die Möglichkeit, die Politikgestaltung auf nationaler und europäischer Ebene hautnah kennenzulernen. Dafür wird ein reguläres Seminar mit zwei Studienreisen nach Berlin und Brüssel kombiniert. Durch Expertengespräche und Diskussionsrunden vor Ort werden den Teilnehmern ein vertiefter Einblick in den Seminargegenstand sowie ein direkter Zugang zu den politischen Zentren, ihren Akteuren und Institutionen ermöglicht.  Weitere Informationen

Lehrpreis der WiSo-Fakultät:  Dr. Klemens Fischer (Lehrstuhl Prof. Jäger) hat für sein Seminar "Außen- und Sicherheitspolitik im Vergleich: EU - USA - Russland - China" (Modul Bachelorseminar Außenpolitik) den Lehrpreis der Fakultät für das SoSe 2015 erhalten. Der Preis wurde dieses Jahr erstmalig vergeben und beruht auf der fakultätsweiten Evaluierung aller Lehrveranstaltungen durch die Studierenden.

Orientierung und Reflexion - Eine Dialogwerkstatt: Seit dem Wintersemester 2015/16 bietet der Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte unter der Leitung von Herrn Prof. Leidhold das Modul  "Orientierung und Reflexion - eine Dialogwerkstatt" an. In dem neuartigen Lehr- und Lernkonzept setzen sich Studierende aller Fakultäten mit zentralen Grundbegriffen der Moderne auseinander. Im wöchentlichen Wechsel finden Input-Dialoge und Lektüre statt. Insgesamt setzen sich die Studierenden über 4 Wochen mit einem Begriff auseinander, getreu dem Motto "Lernen durch Verstehen". Maßgeblich für das Projekt ist seine "Bottom-Up Struktur": Es wurde von Doktoranden des Lehrstuhls konzipiert, die auch für die Umsetzung verantwortlich sind (Claudius Mandel im WS 2015/16, Paula Scholemann im SoSe 2016) und die Auswahl der Themen fand nach einer Befragung von 250 Studierenden statt, um deren Perspektive in den Mittelpunkt zu stellen. BA-Studierende können mit dieser Veranstaltungen Leistungspunkte im Rahmen des Studium Integrale erwerben.